Unsere Kursangebote im Detail

Orthopädie

Beim Rehabilitationssport handelt es sich in der Regel um eine Nachsorge, welche die Genesung nach einer medizinischen Reha vorantreiben und den Betroffenen die Wiedereingliederung in den Alltag erleichtern soll. Er richtet sich aber auch an Menschen mit Behinderung oder drohender Behinderung sowie an chronisch Kranke.

Rehasport "Orthopädie" richtet sich an Menschen mit orthopädischen Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat (Schulter / Nacken / Rücken / Hüfte / Knie). Ziel ist es, diese Betroffenen mit den Mitteln des Sports wieder in Bewegung zu bringen. Durch Erhöhung der körperlichen Belastungsfähigkeit, Förderung der Koordination und Körperwahrnehmung wird auch das Selbstbewusstein und Wohlbefinden gesteigert.

Rehasport versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe

Herzsport

Sechs Wochen lang strenge Bettruhe, das war früher die Therapie nach einem Herzinfarkt. Erst dann durften die Patienten wieder nach Hause, meistens gleich als Frührentner. Das war noch Ende der 50er Jahre so. Absolute Ruhe sei die beste Art der Rehabilitation. Heute macht man das anders. Herzpatienten müssen sich bewegen, und am besten in der Gruppe, also zusammen mit anderen Herzpatienten. Die ambulanten Herzsportgruppen, oder Koronargruppen, sind eine moderne und sehr erfolgreiche Form von Therapie.

Die Übungsstunden finden einmal pro Woche nicht in einer Rehaklinik statt, sondern eben ambulant, dir-kt am Wohnort. Der Herzsport ist mittlerweile nicht mehr nur für Patienten nach einem Herzinfarkt vernünftig, sondern ganz allgemein bei größeren Herzproblemen: bei Angina pectoris, nach einer Bypass-Operation, wenn eine neue Herzklappe eingesetzt wurde oder wenn eine verengte Herzarterie mit dem Ballon aufgedehnt werden musste.

Nun, warum empfehlen Herzspezialisten diese kontrollierte Bewegungstherapie? Weil sich dadurch die Lebenserwartung und die Lebensqualität herzkranker Menschen deutlich verbessert. Es ist statistisch eindeutig nachgewiesen worden, dass das Risiko, einen zweiten Infarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, für Gruppenteilnehmer um 20-25% sinkt.

Nehmen wir das Beispiel Herzinfarkt. Hier, diese dunkle Stelle, das ist der Infarktherd. Dort sind die Muskelzellen zerstört. Drumherum aber gibt es Bereiche, die noch intakt sind, und die lassen sich mit Koronarsport so trainieren, dass das Herz allmählich wieder belastbar wird und ausreichend Blut pumpen kann.

Aber das ist nicht der einzige Nutzen. Bei Herzsportlern weiten sich verengte Schlagadern wieder etwas auf, lassen also wieder mehr Blut durch. Während bei Bewegungsfaulen eher das Gegenteil geschieht. Auch haben Teilnehmer von Herzsportgruppen mehr Erfolg, sich das Rauchen abzugewöhnen und sie haben bessere Cholesterinwerte. Obendrein profitiert auch die Psyche. Wenn die Seele optimistisch ist, hilft das auch dem Körper.

Wegen des Engagements der Tuttlinger Sportfreunde im Gesundheitssport durch qualifizierte Übungsleiter hat der Verein im Rahmen des zweiten „DiaWalk“ die Auszeichnung „Pluspunkt Gesundheit.DTB“ erhalten. Diese wird nach Erfüllung von festgelegten Qualitätskriterien „für besondere Gesundheitssport-Angebote im Verein“ vergeben. Besonders zu verdanken haben das die Sportfreunde ihrer Übungsleiterin  Elke Beiswenger, die sich in der Aus- und Weiterbildung im Bereich Herz-/Diabetikersport stark engagiert.

Sport bei Krebs


Sport schafft Lebensfreude und unterstützt die Rückkehr in den Alltag. Nach einer Krebserkrankung den Weg zurück ins „normale“ Leben zu finden, ist eine schwere Aufgabe. Die Tuttlinger Sportfreunde unterstützen diese Menschen bei ihrer Rückkehr in den Alltag mit einem speziellen Bewegungs – und Sportangebot „Sport nach Krebs“. Jeden Donnerstag treffen sich Interessierte, die sich in der Krebsnachsorge befinden, in Tuttlingen, um in den Übungsstunden wieder Selbstsicherheit für den eigenen Körper zu erlangen und damit neue Lebensfreude zu erfahren.

„Sport nach Krebs“ ist als Rehabilitationssport anerkannt und kann vom Arzt verordnet werden.

Bei „Sport nach Krebs“ arbeiten die Sportfreunde mit Elke Beiswenger zusammen, die als speziell ausgebildete Übungsleiterin mit den medizinischen Aspekten der Krebsnachsorge vertraut ist.
Gymnastik, leichtes Ausdauertraining, Spiele, Tänze und Entspannung gehören zu den sportlichen Elementen einer Übungsstunde. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass sich regelmäßiges Training positiv auf den Körper und die Psyche von Krebspatienten auswirkt. Beispielsweise wird dadurch dem Fatigue-Syndrom (extremes Müdigkeit) entgegengewirkt.

Mit einer Verordnung kann sowohl "Sport bei Krebs" als auch das Onko-Walking besucht werden.

Einzigartig in der Region Tuttlingen: Zwei zertifizierte und von der Rehasportgruppe anerkannte Stunden Sport - indoor und outdoor - für Krebspatienten. 
Durch dieses Zertifikat ist bestätigt, dass die Krankenkassen die Stunden für Patienten übernehmen, die eine Verordnung haben.

Diabetikersport

Sechs Wochen lang strenge Bettruhe, das war früher die Therapie nach einem Herzinfarkt. Erst dann durften die Patienten wieder nach Hause, meistens gleich als Frührentner. Das war noch Ende der 50er Jahre so. Absolute Ruhe sei die beste Art der Rehabilitation. Heute macht man das anders. Herzpatienten müssen sich bewegen, und am besten in der Gruppe, also zusammen mit anderen Herzpatienten. Die ambulanten Herzsportgruppen, oder Koronargruppen, sind eine moderne und sehr erfolgreiche Form von Therapie.

Die Übungsstunden finden einmal pro Woche nicht in einer Rehaklinik statt, sondern eben ambulant, dir-kt am Wohnort. Der Herzsport ist mittlerweile nicht mehr nur für Patienten nach einem Herzinfarkt vernünftig, sondern ganz allgemein bei größeren Herzproblemen: bei Angina pectoris, nach einer Bypass-Operation, wenn eine neue Herzklappe eingesetzt wurde oder wenn eine verengte Herzarterie mit dem Ballon aufgedehnt werden musste.

Nun, warum empfehlen Herzspezialisten diese kontrollierte Bewegungstherapie? Weil sich dadurch die Lebenserwartung und die Lebensqualität herzkranker Menschen deutlich verbessert. Es ist statistisch eindeutig nachgewiesen worden, dass das Risiko, einen zweiten Infarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden, für Gruppenteilnehmer um 20-25% sinkt.

Nehmen wir das Beispiel Herzinfarkt. Hier, diese dunkle Stelle, das ist der Infarktherd. Dort sind die Muskelzellen zerstört. Drumherum aber gibt es Bereiche, die noch intakt sind, und die lassen sich mit Koronarsport so trainieren, dass das Herz allmählich wieder belastbar wird und ausreichend Blut pumpen kann.

Aber das ist nicht der einzige Nutzen. Bei Herzsportlern weiten sich verengte Schlagadern wieder etwas auf, lassen also wieder mehr Blut durch. Während bei Bewegungsfaulen eher das Gegenteil geschieht. Auch haben Teilnehmer von Herzsportgruppen mehr Erfolg, sich das Rauchen abzugewöhnen und sie haben bessere Cholesterinwerte. Obendrein profitiert auch die Psyche. Wenn die Seele optimistisch ist, hilft das auch dem Körper.

Wegen des Engagements der Tuttlinger Sportfreunde im Gesundheitssport durch qualifizierte Übungsleiter hat der Verein im Rahmen des zweiten „DiaWalk“ die Auszeichnung „Pluspunkt Gesundheit.DTB“ erhalten. Diese wird nach Erfüllung von festgelegten Qualitätskriterien „für besondere Gesundheitssport-Angebote im Verein“ vergeben. Besonders zu verdanken haben das die Sportfreunde ihrer Übungsleiterin  Elke Beiswenger, die sich in der Aus- und Weiterbildung im Bereich Herz-/Diabetikersport stark engagiert.

Ein Leben lang fit

Ein Leben lang fit bleiben: Wer wünscht sich das nicht?! Mit dem Bewegungsprogramm „Fünf Esslinger“ ist man auf einem guten Weg dahin. Das Programm ist auf den Erhalt von Muskeln und Knochen ausgerichtet, um Osteoporose und Stürze im Alter vorzubeugen. Im Alter schwinden die Muskeln und Knochen. Das lässt sich nicht vollständig aufhalten, jedoch mit regelmäßiger und richtiger Bewegung verlangsamen.  Es geht beim Üben dabei nicht um den sportlichen Wettkampf, sondern um möglichst lange Gesunderhaltung. Keine Übung der „Fünf Esslinger“ ist völlig neu. Sie beinhalten jedoch im wissenschaftlich begründeten Zusammenspiel die vier wichtigsten Komponenten Kraft, Leistung, Dehnung und Balance. Zusätzlich ist gelenkschonendes Ausdauertraining ist unerlässlich, um Herz und Kreislauf zu stärken. 

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Wirbelsäulengymnastik

Angeführt werden die Teilnehmer dabei von einer ausgebildeten Trainerin. In verschiedenen Übungen wird eine Kräftigung, Mobilisation und Dehnung der Wirbelsäulenmuskulatur erreicht. Die Wirbelsäulengymnastik wird wie zahlreiche anderen Präventionskurse von vielen Krankenkassen unterstützt.

Die Wirbelsäulengymnastik erklärt
Unsere Rückenschule/Wirbelsäulengymnastik hat zum Ziel, die "Rückengesundheit" der Teilnehmer zu fördern und das körperlich-seelische Wohlbefinden zu steigern. Im Vordergrund stehen ausgewählte Kräftigungs-, Dehn- und Koordinationsübungen - verbunden mit möglichst vielfältiger Lockerung. Darüber hinaus werden die Wirbelsäule und andere "unbeweglich" gewordene Körperpartien behutsam mobilisiert und verkrampfte Muskelgruppen entspannt. Die Sequenz "rückengerechtes Alltagsverhalten" wird allmählich durch die Sequenz "Ausdauer" ersetzt. Ein wichtiges Ziel dieser Sequenz besteht in der Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit und damit in der Förderung der Herz-Kreislauf-Funktionen. Die Rückenspezifische Ausrichtung des Basisprogramms wird erweitert und zunehmend alle Ziele des Gesundheitssports systematisch und ausgewogen angesteuert.

Nordic Walking für Senioren

Nordic Walking kann generell von Menschen jeder Altersgruppe erlernt werden. Denn Tempo und körperliche Anstrengung sind individuell an Alter und Trainingsstand anpassbar.
Mit Nordic Walking können sich vor allem Personen, die bisher wenig Sport getrieben haben oder sogar generell unter Bewegungsmangel leiden, wieder in Form bringen: Kondition aufbauen und Muskulatur stärken. Dementsprechend ist Nordic Walking für die meisten Menschen der ideale Sport.
Wie gesund ist Nordic Walking?
Mit Nordic Walking findest du einen sanften (Wieder-)Einstieg in den Sport. Das Walking-Training ist nicht anstrengend, aber dennoch gesundheitlich sehr effektiv: Verspannungen werden gelöst, die Muskeln geformt, der Fettabbau gefördert, der Stoffwechsel verbessert und dein allgemeines Wohlbefinden steigt rapide an.
Beim Nordic Walking setzt du einen Großteil der Skelettmuskultur ein, womit du das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, deutlich senkst. Das Herz-Kreislaufsystem wird verbessert, der Blutdruck reguliert sich, Stress wird abgebaut und das Immunsystem wird nachhaltig gestärkt.
Darüber hinaus wirken die Nordic-Walking-Stöcke unterstützend und schützen vor Überbelastung sowie verbessern deine Körperhaltung. Daraus resultiert auch eine geringere Verletzungsanfälligkeit im Vergleich zu ähnlichen Sportarten.

10 gute Gründe für Nordic Walking
1. Du kannst zu jeder Jahreszeit bei jedem Wetter und in jedem Gelände walken.
2. Nordic Walking ist besonders für Menschen mit sportlichen Handicap (Gewicht, Alter, Vorerkrankungen, Sportabstinenz) super geeignet.
3. Mit Nordic Walking minimierst du das Risiko für Volkskrankheiten.
4. Der natürliche Bewegungsablauf ist relativ leicht erlernbar, wenn du die wichtigsten technischen Grundlagen beachtest.
5. Nordic Walking findet in der freien Natur statt
6. Du kräftigst beim Walken gleichzeitig den Unter- und Oberkörper.
7. Dein Kalorienverbrauch ist höher als beim Spazierengehen oder Wandern.
8. Mit den Nordic-Walking-Stöcken kannst du auch Kräftigungsübungen durchführen, unabhängig von anderen Sportgeräten.
9. Das Nordic-Walking-Equipment ist im Vergleich zu Ausrüstungsgegenständen anderer Sportarten kostengünstig.
10. Du kannst direkt vor deiner Haustür starten und durch die Stadt, Felder, Parks und Wälder walken.

 

Seniorensport

Wer seinen Körper in Form bringen will, dabei rhythmisches Bewegen mit und ohne Musik, Vielseitigkeit und Abwechslung bevorzugt, der sollte die Angebote der TSF-Gymnastik nutzen. Bei uns finden Sie passende und attraktive Bewegungsmöglichkeiten.

Die Beweglichkeit erhalten und verbessern, Haltungsaufbau und Körperkontrolle entwickeln, sowie die Koordinationsfähigkeit herausfordern. Wir trainieren das Gleichgewicht und Bewegungsverbindungen, Kraft und Ausdauer wird verbessert.

Aufgrund differenzierter Aufgabenstellungen kann man auch über 60 problemlos in die Gymnastik einsteigen, und selbst bei körperlichen Beeinträchtigungen bieten sich vielfältige gymnastische Fitnessübungen an. Für ältere Menschen kann Gymnastik zudem ein wichtiges Training zur Sturzprophylaxe sein.

Unsere Übungsstunden finden im Saal des Hauses der Senioren in der Honbergstraße statt.
Bevor Sie sich entschließen zu uns zu kommen, fragen Sie bitte erst Ihren Arzt.

Nordic-Walking-Kurs

Laufen Sie gemeinsam mit Spaß und Freude durch die schöne Natur. NW als Ganzkörpersport wird enorm unterschätzt und steht anderen Ausdauersportarten in nichts nach. Im Gegenteil hat NW sogar einige Vorteile. Es aktiviert neben den unteren Muskelgruppen auch den Oberkörper, Bauch und die Rückenmuskulatur. 

Projekt: Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Schwarzwald-Baar-Kreis, der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen, dem Jobcenter Zollernalbkreis, der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem BKK Landesverband Süd

Outdoor Athletics

Bei diesem Kurs setzen wir auf die Kernziele des Gesundheitssports, die da sind Kräftigung, Ausdauer, Koordination aber auch Dehnung und Entspannung. Die Wirkung von Green Exercise auf die menschliche Gesundheit bzw. die drei Ebenen Körper, Psyche und soziale Einbindung ist ebenfalls Thema.

Projekt: Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Schwarzwald-Baar-Kreis, der Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen, dem Jobcenter Zollernalbkreis, der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg und dem BKK Landesverband Süd