Aus aktuellem Anlass: Die Tuttlinger Sportfreunde informieren an dieser Stelle über die aktuell stattfindenden und untersagten Vereinsaktivitäten.
Da sich die Situation jederzeit ändern kann, wird ein regelmäßiger Besuch dieser Webseite empfohlen. 
Für die Vereinsmitglieder gilt ab sofort und bis auf Weiteres zwingend die Einhaltung der
aktuell gültigen Fassung der Verordnung des Kultusministeriums und des Sozialministeriums über Sport. Diese gibt es HIER.
Der Verein bittet jedes Mitglied ausdrücklich diese Verordnung vollständig durchzulesen und einzuhalten.

Folgende Vereinsaktiväten der Tuttlinger Sportfreunde finden bis auf Weiteres NICHT statt:
Die Kurse deepWork, Indoor Cycling, Wirbelsäulengymnastik, Seniorensport, Rückenschule, Rehasport "Orthopädie", Herz- und Diabetikersport und Sport bei Krebs fallen aus.    
Alle Trainingseinheiten der Abteilungen Badminton, Volleyball und Fitness fallen weiterhin aus.
Alle Versammlungen, Sitzungen und Veranstaltungen des Vereins sind weiterhin untersagt.
Alle anderen Vereinsaktivitäten sind wieder erlaubt.

Die Tuttlinger Sportfreunde bedanken sich für das Verständnis.  (Letzte Änderung: 01.07.2020, 00:10 Uhr) 

20200119 JanEricDienerAquathlon19.01.2020 - Beim Indoor-Aquathlon in Luxemburg starteten die beiden Bundeskaderathleten Jan und Eric Diener von den Tuttlinger Sportfreunden erfolgreich ins Jahr 2020. Im Coque Sports Center können sich die Athleten hier in mehreren Läufen bis ins Finale vorarbeiten. Dabei sind immer 250 Meter im Schwimmbecken zu absolvieren, bevor dann direkt in die Laufschuhe gewechselt wird und auf der Indoor-Laufbahn 1000 Meter zurückzulegen sind.

Jan Diener gewann gleich zu Beginn seinen Vorlauf und zog souverän ins Viertelfinale ein. Als Zweiter seines Vorlaufs qualifizierte sich auch Eric Diener mühelos fürs Viertelfinale. Auch dort hatten beide keine Probleme, sich weiter im Wettbewerb zu halten. Jeweils als Zweiter ihres Viertelfinales erreichten sie das Halbfinale, wo es erstmals zum direkten Aufeinandertreffen der Brüder kam. Jan Diener stieg hier vier Sekunden vor seinem älteren Bruder aus dem Becken und konnte auch beim Wechsel noch eine Sekunde gut machen. Auf der Laufstrecke kam Eric jedoch immer näher heran – im Ziel betrug der Rückstand nur noch die Winzigkeit von einer Zehntelsekunde. Mit den Plätzen zwei und drei in diesem Halbfinal-Lauf hatten beide jedoch das Finale sicher erreicht. Das war auf jeden Fall schon eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als beide TSF-Athleten im Halbfinale ausgeschieden waren.

„Das Schwimmen war immer voll – beim Laufen musste ich bis jetzt nicht alles geben“, resümierte Eric Diener den Wettkampf bis zu diesem Zeitpunkt. Doch im Finale gab es kein Taktieren mehr. Am Ende eines langen Wettkampftages galt es hier nochmal alles in die Waagschale zu werfen.

Hinter zwei Franzosen und dem Deutschen Robin Willemsen beendete Jan Diener das Schwimmen auf Rang vier, gut fünf Sekunden vor seinem Bruder, der als Siebter auf die Laufstrecke ging. Trotz eines Sturzes auf dem rutschigen Boden in der Wechselzone konnte Jan Diener mit einem beherzten Lauf zwei der schnelleren Schwimmer überholen. Lediglich der Franzose Arnaud Des Boscs, der bereits im Vorjahr als Sieger hervorgegangen war, konnte einen Vorsprung von zwei Sekunden vor Jan Diener ins Ziel retten. Eric Diener sprintete mit der schnellsten Laufzeit des Tages über die Tartanbahn und kämpfte sich so noch bis auf Rang vier nach vorne.

„Es hat Spaß gemacht, sich mal wieder im Wettkampf zu messen“, berichtete Jan Diener, der sich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden zeigte. Auch sein älterer Bruder konnte mit seiner Performance zufrieden sein, wohlwissend dass er im „richtigen“ Triathlon seine Radstärke ausspielen kann und somit noch einen Trumpf im Ärmel hat.

Der nächste Fixtermin für beide wird der Zentrale Leistungstest in Bonn Mitte März sein, bevor dann endgültig die Outdoor-Triathlonsaison startet. Hier liegt der Fokus von Jan Diener auf dem Deutschland-Cup und der Qualifikation für die Junioren-Europameisterschaft. Für Eric Diener wird es in seinem ersten Elite-Jahr vor allem darum gehen, in der Bundesliga und bei internationalen Wettkämpfen Erfahrungen und Punkte in der Weltrangliste zu sammeln.

Ilka Diener